
Die fragmentarische Küche
Die regelmässige Kammerung des Grundrisses wurde auf der Nordostseite aufgelöst, um eine grosszügige Wohn- und Essküche mit Blick auf das Kloster St. Gallen zu ermöglichen. Die Küche wurde vom schattigen Hang in den zentralen Wohnraum verlegt. Fragmentierte Körper aus Edelstahl und Holz fügen sich zu einer ungewöhnlichen Küche der kurzen Wege zusammen. Die Elektrogeräte sind auf den ersten Blick nicht sichtbar, ermöglichen aber einen reibungslosen Ablauf. Damit die Möbel leicht wirken und den filigranen Altbau nicht erdrücken, sind die Korpusse auf justierbaren Edelstahlfüssen montiert. Die Farben der Korpusse fügen sich mutig in den Bestand ein. Dem türkisgrauen Kachelofen steht ein altrosa Schrank gegenüber. Die Edelstahloberfläche der Gastronomieküche reflektiert die Umgebung und erinnert im Zusammenspiel mit der Kunstsammlung der BauherrInnen an unterschiedlichste kosmopolitische Kulturräume.

Küchenbauer
Studio Romano Tiedje GmbH
Sittertalstrasse 34
9014 St.Gallen
Kooperationspartner
Metallzone
Florian Kunz
